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Es werden Posts vom Mai, 2020 angezeigt.

Wann es gut ist, mit jemandem über ein Problem zu reden

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Mit jemandem über schwierige Dinge reden, ist wie einen Acker umgraben: es gibt einen richtigen Zeitpunkt dafür. Wenn man zu früh mit dem Spaten in die Erde sticht, wenn es draußen noch kalt und der Boden verschlämmt ist, wiegt jeder Spatenstich so schwer auf der Schippe, dass es zäh geht und man zehn Mal mehr Arbeit hat als wenn man zur rechten Zeit beginnt, umzugraben. Wann der richtige Zeitpunkt ist, findet man durch Beobachtung heraus.
Wenn die Erde etwas abtrocknet, fängt sie an sich zu öffnen. Stellen wir uns einmal vor der Regen ist das, was mein Gegenüber belastet. So wie die Erde schwer wird vom Regen werden alle Alltäglichkeiten, ja sogar die einfache Existenz durch den immer wiederkehrenden Regen erschwert. So lange es noch auf jemand hereinprasselt ist ein schlechter Zeitpunkt für Gespräche. Wenn Menschen knietief im Problem stecken, fehlt ihnen die Distanz für eine Lösungssuche.

Ich habe 10 Jahre lange Menschen in diversen Beratungsstellen bei der Lösung persönlicher Kris…

Ich vergrabe euch im Garten

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Diese Tage sind komisch: das meiste passiert nebenbei. Zwischen der Betreuung eines Kindes in Corona Vereinsamung, Schulaufgaben, Mittagessen, ein paar Zeilen schreiben, vielleicht ein paar Versuche Töne einzuspielen, nichts was als Ganzes an einem Stück zusammenkommen kann. Alles muss sich damit abfinden in Schichten zu entstehen, alles ist unterbrochen. Ich versuche an ein Mosaik zu denken, was in unzähligen kleinen Stücken nachher ein sinnvolles Ganzes wird, daran, dass es trotzdem gelingen kann.

Warum trotzdem? Weil ich normalerweise anders arbeite: besessen von einer Idee, immer bis in die Erschöpfung. Ich hasse Pausen. Immer ist es mein Körper, der diese irgendwann nach Stunden im Wahn einfordert. Freiwillig unterbreche ich nichts, was fließt. Sicherlich habe ich den letzten 10 Jahren Mutterschaft schon gelernt mit Kompromissen an dieser Arbeitsweise zu leben. Nur noch von acht Uhr Abends bis vier Uhr morgens zu arbeiten und am nächsten Tag dafür Rechnung zu tragen.

Mutterschaft…

PARANOIA Akustik EP ist da

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PARANOIA by FRAU PAULI

Allein daheim hab ich die Corona Zeit genutzt, um eine kleine Platte aufzunehmen. PARANOIA enthält fünf Lieder im Akustik Gewand. Mit dem Kauf dieser EP unterstützt Ihr mich direkt in einer Zeit ohne Auftritte.
Ich habe neben Gitarren und Gesängen, Zahnbürsten und Weingläser, Ziehharmonikas und Geigen eingespielt und auf allem möglichen rumgetrommelt. Falls Ihr Schwierigkeiten mit Bandcamp habt, könnt Ihr mir einfach eine Nachricht schreiben und wir finden andere Wege. Ich freu mich über Feedback und wünsche Viel Freude beim Hören!


Kunst gegen das große WIR

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Endlich wieder Zeit für Lesezeichen. Bei allem Übel, was Corona vor allem meinem Konto beschert, habe ich endlich auch Zeit, Dinge zu tun, für die zu wenig zeit bleibt, wenn ich ständig durch die Lande fahre, um Menschen mit Musik zu erfreuen.  Diese Lesezeichen verkaufe ich auf Tour und über meinen Bandcamp Shop als Merch. Sie sind auf dem Karton meines ersten Albums mit Aquarell, Salz und Lackstiften entstanden. Heute hatte ich mal eine schwarz-weiß- Kontrast-Phase mit ein bisschen Gold und Silber. Passend zum Wetter dieser Tage, das mir große Rätsel aufgibt.
Das, was doch alles war, was wir ständig gelobt haben als das mit Corona losging! Wenigstens ist DAS WETTER GUT! (als ob man davon allein sich ernähren könne). Heute wird sich zeigen, wer auch bei schlechtem Wetter für das Pflegepersonal auf dem Balkon klatscht. Ich schmeiß dann wieder die Wasserbomben und werfe meinen Nachbarn vor, sie hätten sich lieber am Arbeitskampf der Pfleger:innen beteiligt als jetzt dämlich zu klatsch…

Corona Spezial: Akustik EP in Arbeit

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Anfänge entgegen der Endzeitstimmung.
Vielleicht brauch ich das gerade: etwas selbstbestimmt anfangen zu können. Letzten Montag habe ich den Live-Stream im Dots gespielt. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten vollkommen akustisch. Irgendwie hatte ich die Idee, wenn eh keiner kommen darf, will ich das alles spielen wie zuhause. Auch in der stillen Hoffnung, dass es sich dann weniger scheiße anfühlt. Live-Streams sind nämlich schrecklich auf der anderen Seite des Bildschirms. Niemand klatscht und auch wenn Du weißt warum, macht das schon echt was mit einem.
Also hab ich mir die Finger blutig geübt und schon vorher um Entschuldigung gebeten, falls das binnen der wenigen Zeit, die ich die letzten Woche hatte (...) nicht alles so astrein werden würde. Was soll ich sagen: es hat eine kleine Lawine losgetreten. Ich möchte an dieser Stelle nicht von Infektionen und Fieber schreiben, obwohl es ein bisschen so ist. Zumindest hat es irgendwie Freude gemacht und jetzt mache ich eine kleine Akust…