Schwarze Schwäne

 


Schwarze Schwäne

Über dem Haus schwarze Schwäne.
Dein Gestern hängt noch hier.
Über den Berg ist hier niemand,
„wozu auch?“, fragst du mich.

Ich halt meine Lügen wie früher
das Kind auf meinem Arm.
Alle meine Götter singen Lieder
und keins, das mich noch trösten kann.
Über den Berg will ich nie mehr.
Er führt zu weit fort von dir.

Hier trägt die Erde deinen Namen,
dein Blut und mein Schafott.
Über den Berg sing ich Lieder
für dich, mein Kind und meinen Schmerz.
Für dich breit ich mein Gefieder,
ich halte dich so lang ich kann.

Nein, es scheitern meine Lieder,
an dem, was nicht verklingt.
Schwarze Schwäne schweben nieder
auf alles, was noch vor mir liegt.
Sie sagen, sie seien meine Gebieter.
Die Zeit, die mich nicht retten kann.
Ich nicke, lächle und sag wieder,
dass ich gut allein zurecht kommen kann.

Über den Berg ist hier niemand.
„Wozu auch?“, fragst du mich.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

"vorbei, vorbei" jetzt bestellen.

Frau Pauli Post

PARANOIA Akustik EP ist da