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Frau Pauli Post

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  Digital oder Analog? Ja, richtig! Ich biete Dir Newsletter per Post an. Eine Möglichkeit, mir völlig unelektronisch zu folgen. Post kommt 1-2 Mal im Jahr und sorgt dafür, dass Du keine Veröffentlichungen verpasst. Ich stecke viel Liebe rein und jeder Brief ist ein kleines analoges Kunstwerk. Kostenfrei für Dich und mir jeden Cent wert.   Du schickst mir einfach im Kontaktformular (linker Reiter) Deine Adresse und meldest Dich an und dann gibt's schöne Briefe per Post. Ich finde, es gibt dieser Tage gute Gründe, auf das Internet ganz oder teilweise zu verzichten. Und gleichzeitig haben wir alle Kunst verdient. ...lieber öfter und dafür per Mail? Wenn Du gern elekronische Post bekommst, kannst Du Dich hier zu meinem Mailchimp Newsletter anmelden. Du bekommst dann jeden Monat eine Mail. Ich verschicke Tourdaten, Geschichten aus dem Alltag, Gedichte, Photos und auch öfter Mal Demos, die es nirgendwo sonst gibt. Der analoge und der digitale Newsletter überschneiden sich ka
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Im Lockdown III durfte ich gefördert vom KUNST e.V. Göttingen und dem musa Kulturzentrum ein paar Lockdown Gedichte verfassen. Zu einem habe ich dieses Video gemacht. Die Künstler:innen Soforthilfe ist ein gutes Beispiel dafür wie Kultureinrichtungen vor Ort gemeinsam mit Bürger:innen einer Stadt Kultur unterstützen können in pandemischen Krisen. Ich bedanke mich für die Unterstützung. na gut Mein Scheitel ein heißer Streifen auf meinem Kopf Ich spüre mich noch  manchmal in den Zwischenräumen.  Da, wo sich der Fuß verfängt. Es kurz hakt. Ach ja, da war etwas. Es trug meinen Namen, es hielt meinen Schmerz. Weiterlaufen. Zwischen den Lücken lang. Aufpassen, dass nichts hängen bleibt. Bloß weg  und nicht merken, dass es immerzu in Kreisen geht Ein Lockdown, zwei Lockdown ein Loch down, zwei Loch down Ein Hamster down, noch einer. Nicht drauf achten. Weiterlaufen.  Hamsterräder, Rasenmäher,  Laufbänder, Heckenscheren Überall reißen Maschinen  Lücken ins Gewebe. Ich laufe, ich renne um ihr

COVER Bettina Wegner „Ich will“

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 Bettina Wegner hat mich schon sehr früh begeistert und geprägt. Ich dachte ich fang mal eine kleine Cover-Serie an mit Liedern, die mir die Welt bedeuten und die viele nicht kennen. Hier also nun „Ich will“.

Schwarze Schwäne

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  Schwarze Schwäne Über dem Haus schwarze Schwäne. Dein Gestern hängt noch hier. Über den Berg ist hier niemand, „wozu auch?“, fragst du mich. Ich halt meine Lügen wie früher das Kind auf meinem Arm. Alle meine Götter singen Lieder und keins, das mich noch trösten kann. Über den Berg will ich nie mehr. Er führt zu weit fort von dir. Hier trägt die Erde deinen Namen, dein Blut und mein Schafott. Über den Berg sing ich Lieder für dich, mein Kind und meinen Schmerz. Für dich breit ich mein Gefieder, ich halte dich so lang ich kann. Nein, es scheitern meine Lieder, an dem, was nicht verklingt. Schwarze Schwäne schweben nieder auf alles, was noch vor mir liegt. Sie sagen, sie seien meine Gebieter. Die Zeit, die mich nicht retten kann. Ich nicke, lächle und sag wieder, dass ich gut allein zurecht kommen kann. Über den Berg ist hier niemand. „Wozu auch?“, fragst du mich.

Spotify let's go

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Zugegeben, Spotify ist ein hartes Thema für mich. Für 10€ im Monat alle Musik der Welt streamen und nie wieder Alben kaufen müssen, ist ein Deal, der es independent Artists sehr schwer macht, vor allem am Anfang ihrer Karriere. Was ich im Jahr bei Spotify verdiene, finanziert kein Album, was da läuft. Zudem ist Spotify ein gesonderter Arbeitsbereich geworden. Wenn man wirklich lohnenswert da stattfinden möchte, ist es ein eigenes soziales Netzwerk, was viel Arbeit bedarf, die man z.B. nicht mehr in das Produzieren neuer Musik stecken kann. Warum mache ich es trotzdem? Spotify ist zu einer Marktgröße geworden, die ähnlich wie Amazon unsere Gewohnheiten nachhaltig verändert: viele haben keine CD Player mehr, kaufen Alben oder Platten. Es gibt eine große Zahl an Hörer:innen, die ich nur hier erreichen kann. Und hier liegt auch ein Vorteil von Spotify: ich kann potentiell viele neue Hörer:innen gewinnen, die ich über Live Auftritte nicht generieren kann. Aktuell wegen Corona nicht, aber au

GEGEN DIE WAND ist da

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"vorbei, vorbei" jetzt bestellen.

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Juhu! vorbei vorbei ist da. Mein zweites Album ist nun auch als CD erhältlich. Einfach im Kontaktformular links eine Nachricht hinterlassen. 15€ kostet das Stück und ist per Paypal oder Überweisung bezahlbar. Drei Jahre Arbeit und eine Pandemie stecken in vorbei, vorbei. Als ich anfing dieses Konzeptalbum über Verluste zu schreiben, hatte ich keine Ahnung, was wir noch alles zu verlieren hatten bis es rauskommen würde. Alles begann mit der Frage, ob es vielleicht im Leben darum ginge, ein guter Verlierer zu werden und nicht darum, irgendetwas zu maximieren? Im Glauben letzteres zähle war ich brav getreu kapitalistischer Logik aufgewachsen. Ich erinnere mich gut daran, wie meine Mutter jedes Hinsetzen und Verschnaufen mit einem Ein-Wort-Befehl "Produktion" kommentierte. Für sie gab es immer nur die Arbeit. Vieles Schöne verschob sie auf "die Rente", die sie nie erleben sollte... Sie beim Sterben zu begleiten, hat mich viel darüber erfahren lassen, wie Leben funktion

Billige Gefühle II ist da

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Erste Single zum neuen Album ist jetzt da! Billige Gefühle II ist ein Song über Eifersucht, über Gefühle, die wissen, dass sie falsch sind, sich aber so richtig anfühlen. 

Crowdfunding oder so much love

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 ...noch bis Mitternacht könnt Ihr mein Crowdfunding unterstützen, das gestern online ging. Was dann geschah, hätte ich nie für möglich gehalten: binnen 2 Stunden und 14 Minuten war das Ziel erreicht. Aktueller Stand nach 24 Stunden: eine Verdopplung des Zielbetrags. Nun, das ist "nur" die finanzielle Seite. Und ja, an der scheitert schon mal relativ viel im Bereich unabhängiger Musikproduktion. Alben machen ist und bleibt ein Kleinwagen.  Aber, was mich noch viel mehr gestern erreicht hat, ist die Liebe und Wertschätzung meiner Arbeit. Dass so viele Menschen großzügig zusammengelegt haben, um mit mir gemeinsam dieses Album zu realisieren. Nach ) Monaten Geringschätzung von Seiten der Politik, wo unsere Arbeit als Kleinkünstler:innen abwechselnd als unverständlich bis überflüssig (...aber schon schön) degradiert wurde, ist es ein Höhenflug bis mindestens ins Weltall, dass es Menschen gibt, die Musik lieben und für so relevant befinden, dass sich das sogar monetär bemerkbar ma

Wann es gut ist, mit jemandem über ein Problem zu reden

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Mit jemandem über schwierige Dinge reden, ist wie einen Acker umgraben: es gibt einen richtigen Zeitpunkt dafür. Wenn man zu früh mit dem Spaten in die Erde sticht, wenn es draußen noch kalt und der Boden verschlämmt ist, wiegt jeder Spatenstich so schwer auf der Schippe, dass es zäh geht und man zehn Mal mehr Arbeit hat als wenn man zur rechten Zeit beginnt, umzugraben. Wann der richtige Zeitpunkt ist, findet man durch Beobachtung heraus. Wenn die Erde etwas abtrocknet, fängt sie an sich zu öffnen. Stellen wir uns einmal vor der Regen ist das, was mein Gegenüber belastet. So wie die Erde schwer wird vom Regen werden alle Alltäglichkeiten, ja sogar die einfache Existenz durch den immer wiederkehrenden Regen erschwert. So lange es noch auf jemand hereinprasselt ist ein schlechter Zeitpunkt für Gespräche. Wenn Menschen knietief im Problem stecken, fehlt ihnen die Distanz für eine Lösungssuche. Ich habe 10 Jahre lange Menschen in diversen Beratungsstellen bei der Lösung persönlicher Kr

Ich vergrabe euch im Garten

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Diese Tage sind komisch: das meiste passiert nebenbei. Zwischen der Betreuung eines Kindes in Corona Vereinsamung, Schulaufgaben, Mittagessen, ein paar Zeilen schreiben, vielleicht ein paar Versuche Töne einzuspielen, nichts was als Ganzes an einem Stück zusammenkommen kann. Alles muss sich damit abfinden in Schichten zu entstehen, alles ist unterbrochen. Ich versuche an ein Mosaik zu denken, was in unzähligen kleinen Stücken nachher ein sinnvolles Ganzes wird, daran, dass es trotzdem gelingen kann. Warum trotzdem? Weil ich normalerweise anders arbeite: besessen von einer Idee, immer bis in die Erschöpfung. Ich hasse Pausen. Immer ist es mein Körper, der diese irgendwann nach Stunden im Wahn einfordert. Freiwillig unterbreche ich nichts, was fließt. Sicherlich habe ich den letzten 10 Jahren Mutterschaft schon gelernt mit Kompromissen an dieser Arbeitsweise zu leben. Nur noch von acht Uhr Abends bis vier Uhr morgens zu arbeiten und am nächsten Tag dafür Rechnung zu tragen. Muttersch

PARANOIA Akustik EP ist da

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PARANOIA by FRAU PAULI Allein daheim hab ich die Corona Zeit genutzt, um eine kleine Platte aufzunehmen. PARANOIA enthält fünf Lieder im Akustik Gewand. Mit dem Kauf dieser EP unterstützt Ihr mich direkt in einer Zeit ohne Auftritte. Ich habe neben Gitarren und Gesängen, Zahnbürsten und Weingläser, Ziehharmonikas und Geigen eingespielt und auf allem möglichen rumgetrommelt. Falls Ihr Schwierigkeiten mit Bandcamp habt, könnt Ihr mir einfach eine Nachricht schreiben und wir finden andere Wege. Ich freu mich über Feedback und wünsche Viel Freude beim Hören!

Kunst gegen das große WIR

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Endlich wieder Zeit für Lesezeichen. Bei allem Übel, was Corona vor allem meinem Konto beschert, habe ich endlich auch Zeit, Dinge zu tun, für die zu wenig zeit bleibt, wenn ich ständig durch die Lande fahre, um Menschen mit Musik zu erfreuen.  Diese Lesezeichen verkaufe ich auf Tour und über meinen Bandcamp Shop als Merch. Sie sind auf dem Karton meines ersten Albums mit Aquarell, Salz und Lackstiften entstanden. Heute hatte ich mal eine schwarz-weiß- Kontrast-Phase mit ein bisschen Gold und Silber. Passend zum Wetter dieser Tage, das mir große Rätsel aufgibt. Das, was doch alles war, was wir ständig gelobt haben als das mit Corona losging! Wenigstens ist DAS WETTER GUT! (als ob man davon allein sich ernähren könne). Heute wird sich zeigen, wer auch bei schlechtem Wetter für das Pflegepersonal auf dem Balkon klatscht. Ich schmeiß dann wieder die Wasserbomben und werfe meinen Nachbarn vor, sie hätten sich lieber am Arbeitskampf der Pfleger:innen beteiligt als jetzt dämlich zu

Corona Spezial: Akustik EP in Arbeit

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Anfänge entgegen der Endzeitstimmung. Vielleicht brauch ich das gerade: etwas selbstbestimmt anfangen zu können. Letzten Montag habe ich den Live-Stream im Dots gespielt. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten vollkommen akustisch. Irgendwie hatte ich die Idee, wenn eh keiner kommen darf, will ich das alles spielen wie zuhause. Auch in der stillen Hoffnung, dass es sich dann weniger scheiße anfühlt. Live-Streams sind nämlich schrecklich auf der anderen Seite des Bildschirms. Niemand klatscht und auch wenn Du weißt warum, macht das schon echt was mit einem. Also hab ich mir die Finger blutig geübt und schon vorher um Entschuldigung gebeten, falls das binnen der wenigen Zeit, die ich die letzten Woche hatte (...) nicht alles so astrein werden würde . Was soll ich sagen: es hat eine kleine Lawine losgetreten. Ich möchte an dieser Stelle nicht von Infektionen und Fieber schreiben, obwohl es ein bisschen so ist. Zumindest hat es irgendwie Freude gemacht und jetzt mache ich eine k