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"vorbei, vorbei" jetzt bestellen.

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Juhu! Heute hatte ich Post vom Presswerk! All das wäre (wie so vieles) dieses Jahr nichts mehr geworden ohne den Rückenwind meiner lieben Crowdfunder! Thank you for traveling with Frau Pauli. Wer noch schnell vorbestellen mag, kann das gern tun über das Kontaktformular hier und sich pünktlich am 20.12. über Post freuen. 15€ kostet das Vergnügen und kann per Paypal oder Überweisung entrichtet werden. Happy Shopping.   

Spotify let's go

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Zugegeben, Spotify ist ein hartes Thema für mich. Für 10€ im Monat alle Musik der Welt streamen und nie wieder Alben kaufen müssen, ist ein Deal, der es independent Artists sehr schwer macht, vor allem am Anfang ihrer Karriere. Was ich im Jahr bei Spotify verdiene, finanziert kein Album, was da läuft. Zudem ist Spotify ein gesonderter Arbeitsbereich geworden. Wenn man wirklich lohnenswert da stattfinden möchte, ist es ein eigenes soziales Netzwerk, was viel Arbeit bedarf, die man z.B. nicht mehr in das Produzieren neuer Musik stecken kann. Warum mache ich es trotzdem? Spotify ist zu einer Marktgröße geworden, die ähnlich wie Amazon unsere Gewohnheiten nachhaltig verändert: viele haben keine CD Player mehr, kaufen Alben oder Platten. Es gibt eine große Zahl an Hörer:innen, die ich nur hier erreichen kann. Und hier liegt auch ein Vorteil von Spotify: ich kann potentiell viele neue Hörer:innen gewinnen, die ich über Live Auftritte nicht generieren kann. Aktuell wegen Corona nicht, aber au

GEGEN DIE WAND ist da

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Billige Gefühle II ist da

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Erste Single zum neuen Album ist jetzt da! Billige Gefühle II ist ein Song über Eifersucht, über Gefühle, die wissen, dass sie falsch sind, sich aber so richtig anfühlen. 

Crowdfunding oder so much love

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 ...noch bis Mitternacht könnt Ihr mein Crowdfunding unterstützen, das gestern online ging. Was dann geschah, hätte ich nie für möglich gehalten: binnen 2 Stunden und 14 Minuten war das Ziel erreicht. Aktueller Stand nach 24 Stunden: eine Verdopplung des Zielbetrags. Nun, das ist "nur" die finanzielle Seite. Und ja, an der scheitert schon mal relativ viel im Bereich unabhängiger Musikproduktion. Alben machen ist und bleibt ein Kleinwagen.  Aber, was mich noch viel mehr gestern erreicht hat, ist die Liebe und Wertschätzung meiner Arbeit. Dass so viele Menschen großzügig zusammengelegt haben, um mit mir gemeinsam dieses Album zu realisieren. Nach ) Monaten Geringschätzung von Seiten der Politik, wo unsere Arbeit als Kleinkünstler:innen abwechselnd als unverständlich bis überflüssig (...aber schon schön) degradiert wurde, ist es ein Höhenflug bis mindestens ins Weltall, dass es Menschen gibt, die Musik lieben und für so relevant befinden, dass sich das sogar monetär bemerkbar ma

Wann es gut ist, mit jemandem über ein Problem zu reden

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Mit jemandem über schwierige Dinge reden, ist wie einen Acker umgraben: es gibt einen richtigen Zeitpunkt dafür. Wenn man zu früh mit dem Spaten in die Erde sticht, wenn es draußen noch kalt und der Boden verschlämmt ist, wiegt jeder Spatenstich so schwer auf der Schippe, dass es zäh geht und man zehn Mal mehr Arbeit hat als wenn man zur rechten Zeit beginnt, umzugraben. Wann der richtige Zeitpunkt ist, findet man durch Beobachtung heraus. Wenn die Erde etwas abtrocknet, fängt sie an sich zu öffnen. Stellen wir uns einmal vor der Regen ist das, was mein Gegenüber belastet. So wie die Erde schwer wird vom Regen werden alle Alltäglichkeiten, ja sogar die einfache Existenz durch den immer wiederkehrenden Regen erschwert. So lange es noch auf jemand hereinprasselt ist ein schlechter Zeitpunkt für Gespräche. Wenn Menschen knietief im Problem stecken, fehlt ihnen die Distanz für eine Lösungssuche. Ich habe 10 Jahre lange Menschen in diversen Beratungsstellen bei der Lösung persönlicher Kr

Ich vergrabe euch im Garten

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Diese Tage sind komisch: das meiste passiert nebenbei. Zwischen der Betreuung eines Kindes in Corona Vereinsamung, Schulaufgaben, Mittagessen, ein paar Zeilen schreiben, vielleicht ein paar Versuche Töne einzuspielen, nichts was als Ganzes an einem Stück zusammenkommen kann. Alles muss sich damit abfinden in Schichten zu entstehen, alles ist unterbrochen. Ich versuche an ein Mosaik zu denken, was in unzähligen kleinen Stücken nachher ein sinnvolles Ganzes wird, daran, dass es trotzdem gelingen kann. Warum trotzdem? Weil ich normalerweise anders arbeite: besessen von einer Idee, immer bis in die Erschöpfung. Ich hasse Pausen. Immer ist es mein Körper, der diese irgendwann nach Stunden im Wahn einfordert. Freiwillig unterbreche ich nichts, was fließt. Sicherlich habe ich den letzten 10 Jahren Mutterschaft schon gelernt mit Kompromissen an dieser Arbeitsweise zu leben. Nur noch von acht Uhr Abends bis vier Uhr morgens zu arbeiten und am nächsten Tag dafür Rechnung zu tragen. Muttersch